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Lieferantenaudit beim Lohnfertiger: Checkliste für den Besuch

Ein Lieferantenaudit beim Lohnfertiger dauert einen halben Tag und klärt, was kein Angebot klärt: Wareneingang, Arbeitsanweisungen, Erstmuster, Kontrolle, Chargen, Lager, Datenschutz, Notfallkapazität und Transport. APOOL WERKE lädt nach Moravská Třebová an der D35 ein und zeigt Fotodokumentation, digitale Arbeitsanweisungen seit 2019 und die Kapazität von 2.000 Hallenstunden plus 3.000 Stunden Heimarbeit am Tag – ohne Zertifizierung nach Qualitätsmanagementnorm, ohne GMP. Richtwerte 2026 ändern sich durch den Besuch nicht: 14,50 € – 19,00 € je Hallenstunde (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster).

Lieferantenaudit beim Lohnfertiger: Checkliste für den Besuch

Kurz gesagt

  • 9 Prüfbereiche: Wareneingang, Arbeitsanweisungen, Erstmusterprozess, Kontrolle, Chargen, Lager, Datenschutz, Notfallkapazität, Transport – als Protokollvorlage nutzbar.
  • Was APOOL WERKE zeigt: Fotos jeder Palette bei Ein- und Ausgang, elektronische Arbeitsanweisungen seit 2019, Chargenbuchung und Bestand live am Bildschirm, 7 Betriebe mit rund rund 1.700 Palettenplätzen.
  • Was wir nicht haben: keine Zertifizierung nach Qualitätsmanagementnorm, kein GMP – das sagen wir am Telefon, nicht erst vor Ort.
  • Ablauf: Fragebogen vorab schriftlich, Rundgang, System live, Musterlauf mit Ihrem Produkt, Protokoll; Angebot binnen 24 Stunden.

Warum lohnt sich ein Besuch beim Lohnfertiger vor der Vergabe?

Ein Lieferantenaudit beim Lohnfertiger dauert einen halben Tag und beantwortet die Fragen, die kein Angebot beantwortet: Wie sieht der Wareneingang aus, wer liest die Arbeitsanweisung, wo steht meine Ware nachts, was passiert, wenn 30 Prozent mehr Menge kommen. APOOL WERKE lädt 2026 jeden Einkäufer, Qualitätsbeauftragten oder Produktionsleiter nach Moravská Třebová ein – die Zentrale liegt an der D35 zwischen Olomouc und Hradec Králové, von Dresden rund drei Stunden, von Nürnberg über Záchlumí ebenfalls erreichbar. Diese Checkliste ist so aufgebaut, dass Sie sie bei jedem Lohnfertiger anwenden können; in der rechten Spalte steht, was wir Ihnen zeigen können – und was nicht.

Vorab die ehrliche Abgrenzung: APOOL WERKE hat keine Zertifizierung nach einer Qualitätsmanagementnorm und kein GMP-Zertifikat. Was wir haben, sind seit 2019 digitale Arbeitsanweisungen, Bestandsführung in Echtzeit, digitale Chargenführung und eine Fotodokumentation von jedem Wareneingang und Warenausgang. Ob das für Ihren Auftrag reicht, entscheiden Sie am besten vor Ort.

Was gehört auf die Checkliste für den Besuch?

Neun Bereiche, je eine Kernfrage, und was Sie bei APOOL WERKE sehen:

BereichKernfrage an den LohnfertigerWas APOOL WERKE zeigen kann
1. WareneingangWird jede Lieferung gegen den Lieferschein geprüft und der Zustand dokumentiert?Rampe in Moravská Třebová, Fotos jeder Palette bei Eingang, Abgleich mit Lieferschein, Buchung im System am selben Tag
2. ArbeitsanweisungenWie kommt meine Vorgabe an den Arbeitsplatz – Papier, Zuruf oder System?Elektronische Arbeitsanweisung mit Foto je Schritt an jedem Arbeitsplatz, seit 2019; Änderungen versioniert
3. ErstmusterprozessWer gibt das Erstmuster frei, und was passiert bei Abweichung?Erstmuster in 2–5 Tagen, Freigabe per Foto durch den Kunden, keine Serie ohne Freigabe
4. Zwischen- und AusgangskontrolleStichprobe oder 100 %? Wer kontrolliert – die Produktion selbst oder eine zweite Person?Zwischenkontrolle durch Schichtleitung, 100 % Ausgangskontrolle vor Palettierung, Fotos der fertigen Paletten
5. Chargen und RückverfolgbarkeitKann ich zu jeder Versandeinheit sagen, welche Charge enthalten ist?Digitale Chargenführung: Eingang, Verbrauch, Ausgang je Charge; Mengenbilanz je Auftrag
6. LagerWo steht meine Ware, wie ist sie gesichert, wie aktuell ist der Bestand?Rund rund 1.700 Palettenplätze an 7 Standorten plus externes Lager, Bestandsführung in Echtzeit, geschlossene Hallen
7. Datenschutz und VertraulichkeitWer sieht meine Unterlagen, und gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag?Geheimhaltungsvereinbarung auf Wunsch, Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO für Adressdaten, keine Veröffentlichung von Kundenware
8. NotfallkapazitätWas passiert bei Mehrmenge, Ausfall oder Terminvorverlegung?Bis 2.000 Hallenstunden und 3.000 Heimarbeitsstunden am Tag, 7 Betriebe als Ausweich, Wochenendproduktion
9. Transport und PapiereWer organisiert Abholung und Rücklieferung, welche Dokumente begleiten die Ware?Partnerspeditionen binnen 24 Stunden, Lieferschein und Pro-forma-Rechnung, Ladungssicherung mit Umreifung und Stretchfolie

Nehmen Sie die Tabelle als Protokollvorlage mit: Eine Spalte „gesehen“, eine Spalte „offen“. Was nach dem Besuch offen bleibt, gehört in die Auftragsvereinbarung.

Wie bereiten Sie den Audit-Besuch vor?

Ein halber Tag reicht, wenn beide Seiten vorbereitet sind. So läuft der Besuch bei APOOL WERKE ab:

  1. Termin und Teilnehmer festlegen: Anfrage an Elisabeth Zachová mit Wunschtermin, Teilnehmern und dem Auftrag, um den es geht. Auf unserer Seite nehmen Produktionsleitung und Lagerleitung teil, die Kundenbetreuung übersetzt.
  2. Unterlagen vorab schicken: Ihre Checkliste, gegebenenfalls Ihr Lieferantenfragebogen, Muster oder Fotos des Produkts. Wir beantworten den Fragebogen schriftlich vor dem Besuch, damit vor Ort nur offene Punkte bleiben.
  3. Rundgang Wareneingang bis Ausgang: Rampe, Wareneingangsfotos, Lager, Arbeitsplätze mit laufenden Aufträgen anderer Kunden (anonymisiert), Ausgangskontrolle, Verladung.
  4. System live: Wir zeigen am Bildschirm eine Arbeitsanweisung, eine Chargenbuchung und den Bestand eines laufenden Auftrags in Echtzeit – keine Präsentation, das Arbeitssystem.
  5. Musterlauf mit Ihrem Produkt: Wenn Sie Muster mitbringen, bauen wir am Nachmittag ein Erstmuster nach Ihrer Vorgabe und messen die Taktzeit. Sie fahren mit einem Preis nach Hause – Richtwert, das Angebot folgt schriftlich binnen 24 Stunden.
  6. Protokoll: Offene Punkte, Zusagen und Termine schriftlich; wir bestätigen sie per E-Mail.

Welche Fragen sollten Sie beim Rundgang stellen?

Die Tabelle nennt die Kernfragen; diese Nachfragen trennen Prospekt von Praxis:

  • Wareneingang: „Zeigen Sie mir die Fotos der Lieferung, die heute Morgen gekommen ist.“ Wenn das länger als zwei Minuten dauert, ist die Dokumentation nicht systematisch.
  • Arbeitsanweisung: „Was sieht die Person an diesem Tisch, wenn sie einen Handgriff nicht weiß?“ Antwort bei uns: das Foto auf dem Bildschirm, dann die Schichtleitung.
  • Erstmuster: „Was passiert, wenn mein Produktmanager fünf Tage nicht freigibt?“ Bei uns: Die Serie startet nicht, die Ware steht im Lager, der Termin verschiebt sich – das sagen wir Ihnen am ersten Tag.
  • Kontrolle: „Wer hat diese Palette geprüft, und wo steht das?“ Bei uns: Name und Zeitstempel in der Ausgangsbuchung, Foto der Palette.
  • Kapazität: „Wie viele Stunden laufen heute in diesem Betrieb, und wie viele könnten es morgen sein?“ Die Antwort steht bei uns im Produktivitätssystem, nicht im Bauchgefühl.
  • Zertifikate: „Welche Zertifikate haben Sie – und welche nicht?“ Bei uns: keine Zertifizierung nach Qualitätsmanagementnorm, kein GMP. Wenn Ihr Auftrag das voraussetzt, sagen wir es Ihnen am Telefon, nicht erst vor Ort.

Was kostet ein Auftrag nach dem Audit – und wie gehen Zusagen in den Vertrag?

Der Besuch ändert nichts an den Richtwerten 2026: Handarbeit in der Halle 14,50 € – 19,00 € je Stunde, Heimarbeit 11,50 € – 15,00 €, qualifizierte Arbeit 19,00 € – 26,00 €, Lagerung 7,50 € – 11,00 € je Palette und Monat, Kommissionierung und Pick & Pack nach Stunden oder je Position. Was der Besuch ändert, ist die Verbindlichkeit: Zusagen aus dem Protokoll – Kontrollumfang, Chargentrennung, Lagerort, Reaktionszeit bei Mehrmenge – nehmen wir als Positionen ins Angebot auf. Ein Auftrag mit 100 % Sichtkontrolle je Teil ist dann eine andere Zeile als ein Auftrag mit Stichprobe.

Richtwert-Hinweis: Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster.

Alle Sätze im Überblick finden Sie auf der Seite Preise; wie Lagerung an 7 Standorten organisiert ist, unter Lagerung in Tschechien, den Transport unter Transport und Abholung und die Reserve für Mehrmengen unter Eilaufträge und Wochenendproduktion.

Welche Rolle spielen die 7 Standorte beim Audit?

Für die meisten Kunden reicht der Besuch in der Zentrale, weil Wareneingang, Verwaltung, Fakturierung und der größte Kommissionierbereich dort sitzen. Läuft Ihr Auftrag an einem anderen Betrieb – Záchlumí an der D5 für Kunden aus Bayern, Slavonice nahe Fratres für Österreich, Bludov für Saisonware –, zeigen wir Ihnen diesen Betrieb; Prozesse und System sind an allen 7 Standorten identisch, weil alle seit 2019 dasselbe System nutzen. Die Standorte mit Anfahrt und Palettenplätzen stehen unter Standorte; was ein Erstmuster und eine Chargenführung in der Lohnfertigung bedeuten, erklärt das Lexikon. Wer nach dem Audit noch die Grundfrage klären will, was Lohnfertigung von Zulieferung unterscheidet, findet sie ebenfalls dort.

Wie geht es weiter?

Vereinbaren Sie den Besuch mit Elisabeth Zachová unter +420 604 373 376 (Mo–Fr 7:00–17:00 Uhr) oder über das Anfrageformular – mit Wunschtermin, Teilnehmern und dem Auftrag, um den es geht. Lieferantenfragebögen schicken Sie an info@apool.de; wir beantworten sie schriftlich vor dem Termin. Wenn Ihr Auftrag in einen anderen Bereich fällt, lohnt vor dem Besuch ein Blick auf Sortierung und Qualitätskontrolle, Montage und Elektromontage oder Pharma und regulierte Branchen – dort steht, was wir in dem Bereich übernehmen und wo unsere Grenzen liegen. Den Ablauf vom Angebot bis zur Rücklieferung zeigt die Seite Ablauf.

Stand der Angaben

Preise und Kapazitäten gelten als Richtwerte 2026 und werden mit jeder Aktualisierung geprüft (zuletzt 12.09.2026). Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster.

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Schicken Sie Stückzahl, Muster oder Fotos: Sie erhalten Preis je Stück oder Stunde, Laufzeit und Transportkosten – vom Musterlauf bis zur Großserie. Elisabeth Zachová berät Sie auf Deutsch, Mo–Fr 7:00–17:00 Uhr.

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