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Ratgeber · Lohnverpackung

Adventskalender und Saisonware: Zeitplan ab Juni

Für das Weihnachtsgeschäft 2026 plant APOOL WERKE ab Juni: Erstmuster in 2–5 Tagen, Material bis Ende Juli, Produktion August bis Oktober mit bis zu 2.000 Hallenstunden am Tag, Auslieferung ab Oktober aus rund rund 1.700 Palettenplätzen. Richtwert 2026: Set aus 3 Teilen 0,35 € – 0,70 € je Set, Lagerung 7,50 € – 11,00 € je Palette und Monat (Richtwert – Angebot nach Anfrage und Muster).

Adventskalender und Saisonware: Zeitplan ab Juni

Kurz gesagt

  • Monatsplan: Juni Muster und Stückpreis, Juli Materialeingang, August bis Oktober Produktion, ab Oktober Auslieferung, November Nachlieferungen aus dem Lager.
  • Kapazität: 100.000 Kalender à 4 Minuten sind rund 6.670 Stunden – 17 Arbeitstage bei 400 reservierten Hallenstunden, Spitzen bis 2.000 plus 3.000 Stunden Heimarbeit.
  • Richtwert 2026: Set aus 3 Teilen 0,35 € – 0,70 €, Einschrumpfen 12 ct – 28 ct je Stück, Lagerung 7,50 € – 11,00 € je Palette und Monat.
  • Typische Fehler: Kartonage kommt zuletzt, kein Mengenpuffer je Komponente, Displays vergessen, Abrufplan fehlt, Freigabe dauert.

Wann muss die Produktion von Adventskalendern und Saisonware starten?

Für das Weihnachtsgeschäft 2026 beginnt die Planung bei APOOL WERKE im Juni: Muster im Juni, Material bis Ende Juli, Produktion August bis Oktober, Auslieferung ab Oktober. Wer im September anfragt, bekommt noch Kapazität – aber nur über Wochenendschichten mit 25 % Zuschlag und mit dem Risiko, dass Kartonagen und Folie nicht mehr rechtzeitig lieferbar sind. Der Grund für den frühen Start ist nicht unsere Kapazität von bis zu 2.000 Hallenstunden am Tag, sondern die Lieferzeit von Material und die Rampe des Handels: Adventskalender müssen Anfang November in den Filialen stehen, Zentrallager nehmen ab Mitte Oktober an.

MonatWas passiertWas Sie liefern
JuniAnfrage, Angebot binnen 24 Stunden, Erstmuster in 2–5 Tagen, Taktzeit messen, Stückpreis festlegenStückzahl, Handmuster oder Zeichnung, Liste der Komponenten, Wunschtermin
JuliMaterialeingang: Kalenderkartons, Trays, Produkte, Folie; Wareneingang mit Foto, Chargen erfassenMaterial sortenrein auf Paletten mit Lieferschein; Reihenfolge der Anlieferungen
AugustProduktionsstart, Zwischenkontrolle, erste Fertigware auf LagerFreigabe des Erstmusters aus der Serie (Foto)
SeptemberHauptproduktion, parallel Heimarbeit für Einlegen und EintütenAbrufplan je Handelskunde oder Filiale
OktoberRestproduktion, 100 % Ausgangskontrolle, Palettierung, erste AuslieferungenRücklieferadressen, Anlieferzeitfenster der Zentrallager
NovemberNachlieferungen aus dem Lager, Aktionsdisplays für den HandelNachbestellungen, Restmengenentscheidung

Der Plan gilt für Adventskalender genauso wie für Geschenksets, Weihnachtsdisplays, Silvester- und Valentinsaktionen – nur mit verschobenen Monaten. Die Leistung beschreibt die Seite Geschenk- und Aktionsverpackung.

Warum Muster schon im Juni?

Ein Adventskalender ist ein Set aus 24 Teilen plus Tray, Faltschachtel und meist einer Folie – jeder Handgriff wird 24-mal je Kalender wiederholt. Ob das Einlegen eines Produkts 3 oder 5 Sekunden dauert, entscheidet bei 100.000 Kalendern über 1.300 Arbeitsstunden. Deshalb messen wir die Taktzeit am Erstmuster, bevor wir den Stückpreis nennen, und deshalb sollte das Muster vor der Materialbestellung stehen: Häufig zeigt sich erst am Handmuster, dass ein Tray zu eng geschnitten ist, dass die Folie beim Einschrumpfen den Aufdruck verzieht oder dass das Produkt in Fach 17 verrutscht. Änderungen an der Kartonage kosten im Juni eine Woche, im September die Saison.

  1. Handmuster oder Zeichnung schicken – wir bauen 2–5 Tage später ein Erstmuster nach Ihrer Vorgabe und dokumentieren jeden Schritt mit Foto.
  2. Taktzeit messen – zwei Personen bauen 50 Kalender, wir messen je Arbeitsgang und leiten den Stückpreis ab.
  3. Freigabe – Sie geben Muster und Preis frei; ab jetzt ist die Arbeitsanweisung elektronisch fixiert.

Wie ein Erstmuster grundsätzlich abläuft, erklärt das Lexikon unter Erstmuster.

Wie viel Kapazität braucht eine Adventskalender-Serie?

Rechenbasis ist die gemessene Zeit je Kalender. Ein Kalender mit 24 Produkten, Tray, Faltschachtel und Schrumpffolie liegt erfahrungsgemäß bei drei bis fünf Minuten Handarbeit, ein Kalender mit vorkonfektioniertem Tray bei unter zwei Minuten. Daraus ergibt sich die Belegung:

SerieZeit je KalenderArbeitsstundenLaufzeit bei 400 Hallenstunden am Tag
20.000 Kalender4 Minutenrund 1.3304 Arbeitstage
100.000 Kalender4 Minutenrund 6.67017 Arbeitstage
250.000 Kalender4 Minutenrund 16.67042 Arbeitstage – oder 21 Tage an zwei Standorten

400 Stunden am Tag sind ein Fünftel unserer Hallenkapazität – so viel reservieren wir üblicherweise je Saisonauftrag, damit laufende Kunden weiterlaufen. Für Spitzen stehen bis zu 2.000 Hallenstunden und 3.000 Heimarbeitsstunden am Tag zur Verfügung, etwa für Wochen, in denen Einlegen und Eintüten parallel laufen sollen. Die Übersicht der Betriebe und ihrer Auslastung finden Sie unter Kapazitäten. Bludov bei Šumperk mit 230 Palettenplätzen ist der Standort, den wir für Adventskalender und Saisonware bevorzugt belegen, weil dort Lagerfläche und Umreifungsmaschine direkt neben den Verpackungstischen stehen.

Was kostet Set-Bildung für Adventskalender und Geschenksets 2026?

Für Saisonware gilt der Stückpreis nach Erstmuster. Als Orientierung: Ein Set aus drei Teilen inklusive Karton liegt 2026 als Richtwert bei 0,35 € – 0,70 € je Set. Ein Adventskalender mit 24 Fächern ist grob das Achtfache an Handgriffen und wird deshalb nach gemessener Zeit kalkuliert: Handarbeit in der Halle 14,50 € – 19,00 € je Stunde, einfache Teilschritte in Heimarbeit 11,50 € – 15,00 € je Stunde. Das Einschrumpfen des fertigen Kalenders kommt mit 12 ct – 28 ct je Stück hinzu, die Einrichtung der Schrumpfanlage einmalig mit 60 € – 180 €.

PositionRichtwert 2026Bemerkung
Set aus 3 Teilen inkl. Karton0,35 € – 0,70 € je SetGeschenkset, Probenset
Adventskalender, 24 Fächernach gemessener Zeit × 14,50 € – 19,00 € je StundeStückpreis nach Erstmuster
Einschrumpfen12 ct – 28 ct je Stückzzgl. einmalige Einrichtung
Lagerung Fertigware7,50 € – 11,00 € je Palette und Monatzzgl. 4,00 € – 7,00 € je Ein-/Auslagerung

Richtwert-Hinweis: Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster.

Wie Set-Bildung als Arbeitsgang funktioniert, steht unter Set- und Bundle-Bildung und im Lexikon unter Set-Bildung; alle Stunden- und Stückpreise im Überblick auf der Seite Preise.

Wie wird Saisonware bis zum Abruf gelagert?

Zwischen Produktion im August und Auslieferung im Oktober liegen Wochen, in denen die Fertigware irgendwo stehen muss. APOOL WERKE lagert sie an dem Standort, an dem sie gefertigt wurde – rund rund 1.700 Palettenplätze an 7 Standorten, dazu ein externes Lager mit über 450 Plätzen bei der Zentrale. Richtwert 2026: 7,50 € – 11,00 € je Palette und Monat, dazu 4,00 € – 7,00 € je Palette für Ein- oder Auslagerung. Die Bestände sind seit 2019 in Echtzeit geführt; Sie sehen je Artikel, wie viele Paletten fertig sind, wie viele reserviert und wie viele bereits ausgeliefert. Abrufe je Filiale oder Zentrallager kommissionieren wir aus dem Lager und geben sie über Partnerspeditionen auf den Weg – Abholung organisiert binnen 24 Stunden.

  • Trocken und temperiert: Für Schokolade und Kosmetik lagern wir in geschlossenen Hallen ohne direkte Sonne; Kühllager haben wir nicht.
  • Stapelfähig: Kartonagen mit Stapelvorgabe werden nach Ihrer Angabe gestapelt, Paletten umreift und gestretcht.
  • Chargenrein: Produkte mit Mindesthaltbarkeitsdatum bleiben je Charge getrennt und werden nach dem Prinzip „first expired, first out“ ausgeliefert.

Welche Fehler kosten in der Saison die meiste Zeit?

Aus den Saisonaufträgen der vergangenen Jahre kennen wir fünf typische Verzögerungen – alle vermeidbar, wenn sie im Juni auf der Liste stehen:

  1. Kartonage kommt zuletzt: Die Produkte sind da, die Faltschachteln hängen beim Verpackungshersteller. Bestellen Sie Kartonage und Trays zuerst; Produkte lassen sich nachliefern.
  2. Kein Mengenpuffer: Bei 24 Fächern je Kalender bedeutet 1 % Ausschuss an einem Produkt, dass 1 % der Kalender nicht vollständig sind. Planen Sie 2–3 % Überlieferung je Komponente ein.
  3. Displays vergessen: Der Kalender ist fertig, das Verkaufsdisplay nicht bestellt. Displaybau und Bestückung gehören in denselben Zeitplan – siehe Displaybau und Displaybestückung.
  4. Abrufplan fehlt: 250.000 Kalender auf 400 Paletten sind fertig, aber niemand weiß, welche Filiale wann wie viele bekommt. Der Abrufplan sollte im September vorliegen.
  5. Freigabe dauert: Das Erstmuster liegt fünf Tage im Posteingang des Produktmanagers. Benennen Sie eine Person, die Fotos am selben Tag freigibt.

Wie geht es weiter?

Schicken Sie Elisabeth Zachová über das Anfrageformular oder an info@apool.de die geplante Stückzahl, ein Handmuster oder eine Zeichnung und den Liefertermin im Handel – Sie erhalten binnen 24 Stunden ein Angebot mit Zeitplan. Telefonisch: +420 604 373 376 (Mo–Fr 7:00–17:00 Uhr). Angrenzende Leistungen für die Saison: Lagerung in Tschechien bis zum Abruf, Kommissionierung je Filiale, Kalenderkonfektion für Wandkalender mit Aufhängern und Eilaufträge und Wochenendproduktion, wenn der Juni bereits vorbei ist.

Stand der Angaben

Preise und Kapazitäten gelten als Richtwerte 2026 und werden mit jeder Aktualisierung geprüft (zuletzt 01.09.2026). Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster.

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Angebot in 24 Stunden – für Ihre Handarbeit in Tschechien

Schicken Sie Stückzahl, Muster oder Fotos: Sie erhalten Preis je Stück oder Stunde, Laufzeit und Transportkosten – vom Musterlauf bis zur Großserie. Elisabeth Zachová berät Sie auf Deutsch, Mo–Fr 7:00–17:00 Uhr.

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