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Lexikon

Co-Packing: Definition und Bedeutung in der Lohnarbeit

Co-Packing – Co-Packing (Contract Packing) bezeichnet die Verpackung von Produkten, Aktionspaketen, Multipacks und Displays durch einen externen Co-Packer im Auftrag von Markenherstellern und Handel – der deutsche Begriff dafür ist Lohnverpackung.

Auch: Contract Packing, Co-Packer, Aktionsverpackung auslagern

Was bedeutet Co-Packing genau?

Der Begriff stammt aus der Konsumgüterindustrie und wird vor allem für Promotions, Sekundärverpackung und Handelsdisplays verwendet. Ein Co-Packer stellt das Produkt nicht her – das unterscheidet ihn vom Contract Manufacturer (Lohnhersteller) – sondern verpackt es in die Form, die eine Aktion oder ein Vertriebskanal verlangt. Inhaltlich ist Co-Packing deckungsgleich mit Lohnverpackung; in Deutschland und Österreich werden beide Wörter nebeneinander verwendet. Typische Teilaufgaben sind Set-Bildung und Displaybestückung.

In der Praxis laufen beim Co-Packer mehrere Warenströme zusammen: die Produkte vom Hersteller, Kartonagen und Displays vom Verpackungslieferanten, Beilagen und Werbemittel von der Agentur. Der Co-Packer bündelt, etikettiert mit neuer EAN, palettiert nach Handelsvorgabe und liefert an Zentrallager oder Filialen. Aktionen haben feste Fenster von oft vier bis acht Wochen im Handel, dazu kommen Rückläufer nach Aktionsende, die wieder in Einzelware zurückverwandelt werden. Entscheidend sind Termintreue und eine Kapazität, die Spitzen abfängt.

Wer Co-Packing vergibt, sollte vier Punkte vorab klären: das Planogramm oder Packschema je Aktion, die EAN-Logik (Set-EAN statt Einzel-EAN, Handelsvorgaben zur Etikettenposition), den Palettenaufbau je Handelskette (Höhe, Lagenbild, Mischpaletten) und den Umgang mit Rückläufern nach Aktionsende. Aktionen im Lebensmittel- und Drogeriehandel laufen oft in Wellen mit festen Anlieferfenstern am Zentrallager; wer den Termin verpasst, verliert die Platzierung. Deshalb werden Wareneingang der Komponenten und Fertigstellung mit einem Puffer von mehreren Tagen geplant.

APOOL WERKE arbeitet als Co-Packer für Handel, Markenhersteller und Agenturen: Set- und Bundle-Bildung, Displaybestückung und Aktionsverpackung mit bis zu 2.000 Stunden am Tag in den Hallen. Richtwert 2026: Set aus 3 Teilen inkl. Karton 35 ct – 70 ct, Display 3,50 € – 12,00 € je Stück. Richtwerte 2026 – unverbindlich. Ihr konkretes Angebot erhalten Sie nach Anfrage und Muster.

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